Verlobungsringe - die Qual der Wahl

Die Auswahl der Verlobungsringe ist nicht einfach. Welches Design bei welchem Budget oder welches Material sind nur einige der Aspekte.

Verlobungsringe sind das sichtbare Zeichen dafür, dass es einem mit der Beziehung wirklich ernst ist. Er ist ein Symbol für die Liebe und die Wertschätzung, die der Partner, den man heiraten möchte, genießt. Sie haben eine lange Tradition, denn schon im alten Griechenland, wurden Ringe als Zeichen des Bundes überreicht. Der Ring selbst ist ein Symbol, denn die Kreisform symbolisiert die Unendlichkeit. Eine ganz besondere Rolle kommt dem Verlobungsring beim Heiratsantrag zu, denn ohne einen, ist dieser sehr schwer vorstellbar.

Auf das Budget achten

Sicherlich möchte ER seiner Angebeteten den berühmten Goldring mit Einkaräterbrillanten überreichen, jedoch nicht jeder kann sich das leisten. Indem man sich einen finanziellen Rahmen setzt, kann man die in Frage kommenden Ringe schon einmal eingrenzen. In Deutschland kauft traditionell ER den Verlobungsring.

Ein Einzelring oder ein Paar Ringe?

Am Anfang sollte man sich darüber Gedanken machen, wer von beiden denn einen Verlobungsring tragen möchte. Während SIE eigentlich immer einen Verlobungsring trägt, ist es bei IHM keine Selbstverständlichkeit. Auch dies ist abhängig, wo man herkommt oder wo man wohnt. In Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, ist es Tradition, dass beide Verlobte einen Ring tragen. In anderen Kulturen hingegen, hauptsächlich in angelsächsisch geprägten Ländern, wie den USA oder Großbritannien, ist es ausschließlich SIE, die den Ring trägt, dafür aber ein exquisites Stück, das bis zu drei Monatsgehältern kostet. Dies beeinflusst die Entscheidung, ob man nach einem schönen Einzelstück für SIE sucht, oder nach einem Paar gleich aussehender Ringe.

Welches Material?

Klassischer Weise wird für die Verlobungsringe ein weißes Edelmetall verwendet. Die gebräuchlichsten Edelmetalle hierbei sind Silber, Weißgold oder Platin. Viele Verlobungsringe erhalten außerdem noch einen Edelstein. Früher war dieser Stein meistens blau, denn blau ist die Farbe der Treue. Wer in dieser Tradition nach einem Edelstein sucht, für den eignen sich am besten Saphire. Was wir heute als klassischen Verlobungsring kennen, wurde von der Firma Tiffany 1886 das erste Mal in den Handel gebracht. Nämlich ein Solitärring mit einem Diamanten als Schmuckstein, der von sechs Krappen gehalten wird. Durch diese Art, den Stein auf den Ring zu setzen, wird das Funkeln und Leuchten des Diamanten bei Lichteinfall besonders betont.

Welches Design?

Dadurch, dass später der Verlobungsring mit dem Ehering getragen wird, ist es sinnvoll, diese beiden Ringe vorher aufeinander abzustimmen. Auch sollte man sich überlegen, ob man eher ein klassisches, oder ein modernes Design wählt. Die Bandbreite an verschiedenen Designs reicht von klassisch-nüchtern, bis hin zu floral und verspielt. Hier ist einfach nur der persönliche Geschmack wichtig.

Wie finde ich den perfekten Verlobungsring?

Am besten ist es, wenn man sich eine größtmögliche Auswahl an Verlobungsringen vorher ansieht. Dies kann im Internet geschehen, oder man verbindet den nächsten Stadtbummel mit einem Ausflug in die Juweliergeschäfte. Wichtig ist, dass der Ring gefällt, denn er soll ja schließlich eine längere Zeit getragen werden.

Bestehen Zweifel, ob dieser Ring der richtige ist, so ist er es nicht. Eine Kaufentscheidung unter Druck oder in zeitlicher Not ist meistens keine gute. Ein guter Juwelier passt den Verlobungsring auch gerne an die jeweilige Ringgröße an.

Bei der Wahl des Verlobungsrings lässt man sich am besten einfach von den Gefühlen leiten. Denn die Gefühle, die man für den Partner empfindet, drücken sich auch in der Wahl des Verlobungsrings aus. Dieser soll schließlich genauso am Herzen liegen wie der gewählte Partner.

P.S.: Wo trägt man eigentlich den Verlobungsring?

Am Ringfinger der linken Hand!