Haarlos durch den Sommer - Teil2

Lesen Sie Teil2 unseres Artikels Haarlos durch den Sommer mit Methoden, die vom Profi durchgeführt werden.

Heute möchte ich mich den Enthaarungsmethoden widmen, die meist vom Profi gemacht werden, zuwenden. Alle Methoden können mit entsprechendem Know-How und den passenden Utensilien aber auch zu Hause angewandt werden.

Die bekannteste ist wohl das Waxing, Haarentfernung durch Wachs. Warmwachs ist besonders geeignet, da durch die Wärme die Poren geöffnet werden und die Haare so besonders gründlich und unter überraschend wenig Schmerzen, entfernt werden. Nach dem Wachsen bleibt ein glattes Gefühl für mehrere Wochen. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Haare einige Millimeter lang sein müssen, damit diese Methode anwendbar ist; das bedeutet, dass man vor jeder Behandlung ein paar Tage bis Wochen mit stoppeligen Beinen ausharren muss. Da die Haare aber bei dauerhafter Anwendung dünner und feiner werden, wird das ein immer geringeres Übel. Weiters ist das Waxing in einem Kosmetikstudio natürlich relativ aufwändig und kostenintensiv (ungefähr 20 Euro für Unterschenkel, bis zu 100 für totales Waxing) – zuhause dafür eine ziemliche Patzerei.

Eine orientalische Methode, die immer mehr Fans hierzulande gewinnt, ist das Sugaring. Hier werden die Haare mit einer Paste aus Zucker und Zitronensaft entfernt. Normalerweise wird diese Methode in Studios angewandt, aber mittlerweile kann man (schlechte bis gute) Sugaring Pasten im Internet bestellen. Wenn man auf die Rezensionen und Erfahrungsberichte achtet, und ein paar Tutorial Videos im Internet ansieht, ist eine Heimanwendung durchaus einen Versuch wert.

Wie beim Warmwachs, ist es vor allem anfangs aber sehr aufwändig und eine patzige Angelegenheit. Beim ersten Mal, ist es wohl ratsam, einen Profi aufzusuchen. Der große Vorteil im Vergleich zum Wachs, liegt an den geringen Schmerzen – die Paste wird entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen, aber in Wuchsrichtung ruckartig abgezogen. Außerdem bleibt sie wirklich nur an den Haaren kleben, und nicht an der Haut, was die nachträglichen Irritationen deutlich verringert. Das Ergebnis ist eine babyglatte Haut, die viel weniger gereizt ist, als beim Waxing oder Epilieren. Die Kosten belaufen sich im Studio auf rund 55 Euro für die Beine, sind also mit denen für Haarentfernung durch Wachs vergleichbar. In manchen Salons wird sogar für beide Methoden dasselbe verrechnet. Das Glatt-Gefühl nach einer Anwendung bleibt ungefähr zwei bis drei Wochen… So gesehen ist diese Methode recht kostenaufwändig, außer man wendet sie zu Hause an.
Großer Beliebtheit erfreut sich auch das IPL Gerät (Intense Pulse Light) – kurz: die Laserbehandlung. Die Haare werden hier durch Lichtimpulse gestoppt und danach durch weitere Anwendungen am (Nach-)Wachsen gehindert. Wie die vorherigen Methoden, kann diese sowohl in ausgesuchten Studios, als auch in den eigenen vier Wänden angewandt werden. Aber auch die Heimanwendung wirkt anfangs nicht gerade günstig, da man bei der Anschaffung eines IPL-Gerätes nicht sparen soll – mit etwa 500 Euro muss man für einen guten Laser schon rechnen. Dafür hat man damit in etwas investiert, was lange Freude macht. IPL im Studio kostet übrigens um die 200 Euro für die Beine und soll für ein dauerhaftes Ergebnis öfter gemacht werden – so gesehen relativieren sich die Kosten für die Heimanwendung gleich deutlich. Wendet man das Gerät regelmäßig an und wartet es entsprechend, hat man ein großartiges Ergebnis – man braucht zwar viel Geduld, dafür hält das glatte Gefühl aber vier bis acht Wochen an.