Der perfekte Teint im Sommer

Für den perfekte Teint sollten Sie die Sonne mit Bedacht genießen und auf Sonnenschutz setzen

Mit den ersten richtig heißen Tagen und den Sommerferien, beginnt auch wieder die Zeit der Sonnenbrände. Besonders anfangs unterschätzen viele die UV Strahlung und beenden einen gemütlichen Tag in der Sonne mit einem knallroten Kopf. Wer auf Nummer sicher gehen will und dennoch eine schöne Bräune möchte, der sollte sich folgende Tipps für den perfekten Teint zu Herzen nehmen.

Wer besonders ungeduldig ist, kann natürlich die ersten Tage mit Selbstbräuner oder getönten Bodylotions nachhelfen. Diese sind  zwar eine nette Alternative, bewirken jedoch keine Wunder - bei der Dosierung muss man unbedingt vorsichtig sein, da man sonst schnell orange oder gestreift aussieht. Gleichmäßiges und sparsames Auftragen ist hier das A und O. Außerdem sollte man vor allem die ersten Male nicht länger als zwanzig bis 45 Minuten in der Sonne verbringen - zwischen 12 und 16 Uhr ist die Strahlung am stärksten und daher besondere Vorsicht geboten. Bei Sonnenschutz kann man zusätzlich darauf achten, dass einer der Inhaltsstoffe Süßholzwurzelextrakt ist - dieses regt die Melaninproduktion an und beschleunigt so den Bräunungsprozess; außerdem gibt es einen schönen bronzefarbenen Teint. Sonnenblumenblüten und Jasmin stärken die Hautabwehr und neutralisieren freie Radikale.

Besonders bei den beliebten Sonnenschutzsprays muss man aufpassen, die richtige, bzw genug an Menge zu nehmen. Da der Film meist sehr dünn ist, sollte man hier zu einem höheren Lichtschutzfaktor (LSF) greifen; dies ist auch deutlich wirksamer als einen niedrigeren UV Schutz zweimal aufzutragen. Ich persönlich schwöre auf Sonnenöl - dies war lange Zeit als Garant für einen Sonnenbrand bekannt, mittlerweile warten die Öle aber mit hohen LSFen auf und können bedenkenlos benutzt werden. Vor allem Kokosöl hat es mir angetan - es lässt sich besonders leicht auftragen, verteilt sich fast von selbst und dementsprechend gleichmäßig. Ein Fehler, den viele machen, ist, sich nicht einzucremen, wenn keine Sonne scheint. Und das, obwohl Wolken aus Wasser bestehen - und dementsprechend das Sonnenlicht besonders stark reflektieren. Bei leichter Bewölkung ist die Gefahr für Sonnenbrände sogar deutlich höher als bei strahlendem Sonnenschein!

Wer nicht nur von außen, sondern auch von innen vor dem aggressiven UV Licht entgegenwirken möchte, der kann seine Haut mit Carotin und Lykopin (beispielsweise einem Glas Karotten- oder Tomatensaft, oder einer Portion Spinat) unterstützen - am besten eingenommen mit einem Löffel Olivenöl, da dieses die Aufnahme der Stoffe verbessert.