Wie werde ich Fotogen in 12 Schritten - Teil2

Lesen Sie die nächsten 6 Schritte in der Fortsetzung von "Wie werde ich Fotogen in zwölf Schritten".

5.    Lassen Sie natürliche Emotionen zu! Sie grinsen auf Fotos immer so gekünstelt? Ihr Blick ist steif und starr und sie sehen aus wie die Wachsfigur Ihrer selbst? Schluss damit! Lassen Sie natürliche Emotionen zu und zeigen Sie diese! Wenn etwas lustig ist, dann lachen Sie doch bitte darüber. Wenn Ihnen nicht zum Lachen ist - fällt Ihnen vielleicht ein schöner Moment oder ein guter Witz ein, der Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann? Denn nur wenn Sie wirklich Strahlen, machen das auch Ihre Augen!

6.    Kneifen Sie die Lippen nicht zusammen! Viele Leute haben ein Problem damit, dass Sie Ihre Zähne zeigen. Zugegeben, ein gekünsteltes breites Grinsen macht ein Foto oft nicht schöner, sondern hinterlässt oft den Eindruck einer “Rettet die Breitmaulfrösche” Petition. Es ist jedoch unglaublich sympathisch, wenn sie ein bisschen Zähne zeigen, bzw. ein kleines Stück weiß durch Ihre Lippen blitzt. Den Mund dazu einfach ganz entspannt und natürlich eine Spur weit öffnen - et voila! Ein einfacher Trick, um absolut ungezwungen auszusehen: Atmen Sie ganz sanft durch Ihre leicht geöffneten Lippen ein und aus.

7.    Arbeiten Sie mit Ihrem Körper! Abgesehen von Portraits, sind auf den meisten Bildern die Personen im Ganzen zu sehen. Fotogene Menschen haben die großartige Fähigkeit, zu wissen, wo Ihre Vorzüge liegen und wie sie diese in Szene setzen können. Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben sie vielleicht besonders schlanke Beine, schöne Hände, einen flachen Bauch oder eine tolle Taille? Rücken Sie diese Zonen in den Mittelpunkt und zeigen Sie sich von Ihrer Schokoladenseite! Am besten konzentrieren Sie sich einmal darauf, was Ihnen bei sich selbst besonders gut gefällt und posieren dann ein bisschen vorm Spiegel. Welche Körperhaltungen bringen Ihre schönsten Seiten am besten zur Geltung? Und wie verstecken oder kaschieren Sie die Zonen, die Ihnen unangenehm sind? Je mehr Sie selbst üben und je wohler Sie sich mit Ihrem Spiegelbild fühlen, umso natürlicher und lockerer werden sie die vorteilhaften Posen beim nächsten Fototermin einnehmen können.

8.    Bleiben Sie in Bewegung - und das möglichst ein bisschen von der Kamera abgewandt! Wer sich nicht von der Kamera wegdreht, erlebt mit seinem Körper dasselbe Phänomen, was bereits im ersten Teil des Artikels beim Gesicht erwähnt haben. Man wirkt breiter, da eine Aufnahme alles Dreidimensionale abflacht. Eine Vierteldrehung kann hier schon Wunder bewirken, da dadurch Schatten und Tiefen gezaubert werden. Die Arme wirken besonders schlank, wenn man sich einen kleinen Trick der Promis abschaut: einfach den vorderen Arm an der Taille abstützen und den Ellbogen nach hinten abwinkeln. Das ist mehr als nur schmeichelhaft und lässt kleine Pölsterchen im Nu verschwinden. Mit dem hinteren Arm können Sie sich am Kopf oder der Taille entlangfahren, oder ihn einfach an einem Geländer oder sonstigem abstützen. Dabei aber bitte nicht zu fest auflegen, nur andeuten: sonst drückt es den Arm schnell in die Breite. Wenn Sie Ihre Beine kaschieren wollen, beugen Sie am besten Ihre Knie und versetzen Sie leicht. Falls Sie im Sitzen abgelichtet werden, ist es zu empfehlen, dasjenige, welches näher bei der Kamera ist, über das hintere zu schlagen. Generell gilt: Bewegung sieht gut aus und verschafft dem Foto Natürlichkeit: winkeln Sie alle Gelenke an, an die Sie denken, zumindest leicht; akrobatische Verrenkungen verlangt niemand von Ihnen. Vergessen Sie dabei nicht auf Knie, Ellbogen, Handgelenk und Knöchel!

Ein alter Trick der Mannequins ist es, im Stehen das Gewicht nur auf ein Bein, das hintere, zu verlagern, und dazu den vorderen Fuß nur leicht am Boden aufkommen zu lassen und abzuwinkeln. So zaubern Sie im Handumdrehen eine schöne Silhouette.

9.    Lehnen Sie sich in Richtung Kamera! Alles, was weiter entfernt ist, scheint kleiner, bzw. schlanker. Versuchen Sie den Kopf ein Stückchen nach vor zu schieben und die Taille etwas zurückzulehnen. Dabei beim Abstützen darauf achten, dass Sie nur soweit gebeugt stehen, um sich nur wenig abstützen zu müssen - sonst entstehen Dellen, Druckstellen und eingequetschte Körperteile, die breiter und somit dicker aussehen. Klassisches Beispiel dafür ist der Unterarm, der das ganze Gewicht auf den Oberschenkel verlagert und letzteren auf diese Weise flach drückt.

10.    Bei allen Posiertipps ist der letzte der Wichtigste: man soll nur Haltungen einnehmen, die angenehm und natürlich für den Körper sind!

11.    Generell sollten Sie sich auf allen Feiern und Festen vorteilhaft anziehen… Das bedeutet, zu enges an den Problemzonen zu vermeiden, genauso, wie zu schlabbriges schöne Formen verstecken zu lassen. Grün- und Brauntöne schmeicheln zusätzlich dem Teint.

12.    Man muss die Lichtquelle beachten. Licht wirft Schatten, und das ist besonders wenn es von hinten kommt, sehr unvorteilhaft. Auch von der Seite verschluckt es Konturen und Gesichts- sowie Körperteile. Am besten ist es, wenn das Licht von einem Stückchen oberhalb und von vorne kommt.