Lesen Sie die Fortsetzung unseres TV-Serien Überblicks

Lesen Sie in unserem zweiten Teil "Beste TV-Serien" alles über "The Walking Dead" bis zu "The Bridge"

Nachdem Sie den ersten Teil von "Die Besten TV-Serien" gelesen haben, sind Sie sicher schon neugierig auf die Fortsetzung.

Die nächste Serie, die ich vorstellen möchte, ist „The Walking Dead“, zu deutsch die wandelnden Toten. Es handelt sich um eine US-amerikanische Fernsehserie, die auf der gleichnamigen Comicserie von Robert Kirkman und Tony Moore basiert. Sie wird momentan in der fünften Staffel ausgestrahlt und ist so erfolgreich, dass bereits vor der aktuellen, eine sechste Staffel angekündigt wurde. Die Serie spielt im Südosten der Vereinigten Staaten, und erzählt vom Kampf einer kleinen Gruppe Überlebender nach einer weltweiten Zombie Apokalypse. Die Gruppe ist auf der Suche nach einer dauerhaften, sicheren Bleibe – und diese Aufgabe wird permanent und ohne Vorwarnung durch die Untoten zum Lauf gegen die Zeit und zur tödlichen Reise. Durch die Überfälle der Zombies wird die Gruppe stetig kleiner, nicht nur durch die verheerenden Bisse der Untoten, sondern auch durch Abspaltungen oder Selbstmorde. Gleichzeitig stoßen aber hin und wieder neue Personen hinzu, wodurch „Verluste“ teilweise ausgeglichen werden können. Je aussichtsloser ihre Situation scheint, umso entschlossener wird die Gruppe, alles Mögliche für ihr Überleben zu tun.

Ihre Suche führt sie durch verwüstete Städte und Regionen, denn überall hat die Seuche bereits gewütet und nahezu alle Menschen in Zombies verwandelt. Besonders spannend wird es, wenn sie auf andere Überlebende treffen, da man nie sagen kann ob diese friedlich, neutral, teils aber auch feindlich gesinnt sind. Vielen mag die Handlung von „The Walking Dead“ jetzt sehr sinnbefreit vorkommen, jedoch stehen die Zombies und die Morde keineswegs im Vordergrund. Der Hauptfokus der Serie liegt auf den gruppeninternen Konflikten und Spannungen, sowie den Differenzen mit Außenstehenden. Es gibt massive Streitereien um die weitere Vorgehensweise, moralische Grundwerte werden diskutiert und prekäre Themen, wie Abtreibung, Selbstmord, Rassismus und die Präventivtötung von Infizierten besprochen und von allen Seiten beleuchtet. Man sieht im Laufe der Staffeln, wie sehr sich Menschen verändern, wenn sie Extremsituationen ausgesetzt sind; und wie sich die humanen Werte verschieben, sobald uns unser gewohntes Umfeld und alles, was wir für selbstverständlich halten, genommen wird.

m Großen und Ganzen ist die Serie nichts für Leute mit schwachen Nerven, da die Zombies schon sehr lebensecht und brutal gemacht sind. Andererseits ist „The Walking Dead“ aber auch nicht für Zuseher geeignet, die eine Stunde Action ohne Hintergrund bevorzugen. Ich würde sie hauptsächlich jenen empfehlen, die gerne psychisch und moralisch anspruchsvolle Kost mögen, und gleichzeitig auch nichts an blutigen und aktionsgeladenen Szenen auszusetzen haben.

Dexter ist einen Blick wert

Wenn ich sowohl meinen Bekannten als auch den Zuschauerzahlen Glauben schenke, ist „Dexter“ ebenso einen Blick wert. Gespickt mit schwarzem Humor, hat mich die erste Folge sehr gefesselt. Es handelt von dem Forensiker Dexter, seines Zeichens Angestellter des Miami Police Departements. In seiner Freizeit ist er jedoch ein ganz anderer: von kind auf traumatisiert, geplagt von der unstillbaren Lust zu töten. Er ist ein Serienmörder, der leidenschaftlich gerne Selbstjustiz übt. Die Serie basiert auf den Büchern „Des Todes dunkler Bruder“ und sorgt für viele begeisterte Fans!

Abschließend noch ein Geheimtipp von mir

Sein Name ist „The Bridge“, und es handelt sich um das amerikanische Remake der skandinavischen Serie „Die Brücke“/ „Bron“. Eine Frau wird tot auf der Grenzbrücke zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko gefunden – eine Hälfte liegt auf der amerikanischen Seite, eine auf der mexikanischen. Die Polizei der beiden Staaten muss nun also zusammenarbeiten, um den Fall zu lösen. Dabei zeigt sich immer mehr, wie es um die sozialen Probleme in den beiden Ländern bzw. untereinander geht; es handelt sich nicht um einen einfachen Mord, sondern um ein politisches Signal und das erste von vielen Zeichen auf die Dinge, die in den Augen der Bevölkerung alle falsch laufen.