Nützliche Tipps rund um die Wäsche aus Omas geheimer Kiste

Es muss nicht immer High Tech und chemische Keule sein, Oft nützen kleine Tipps von der Oma besser.

Das verblichene Schwarz des Abendkleides, das fusselnde Wolljäckchen oder der eingewaschene Pullover – waschen ist nicht nur aufwändig, sondern kann auch eine Belastung für die Kleidung und unsere Nerven sein. Um dem ein oder anderen Fauxpas zu entgehen, oder um verloren geglaubte Teile doch noch zu retten, habe ich ein paar von Großmutters besten Tipps zusammengesucht.
Ein lustiger Nachmittag mit Freunden, Stress oder eine lange Nacht, sorgen beim Ausziehen der Kleidung oft für Schreckmomente: das Shirt oder die Jeans riechen nach Schweiß, Rauch oder gleich der ganzen Palette an Bar-Gerüchen. Hier kommt man nicht ums Waschen herum. Wer jedoch ein bestimmtes Kleidungsstück noch einmal anziehen möchte, oder muss, ist mit diesem einfachen Trick gut bedient: Legen sie Ihre Hose oder Ihr Oberteil einfach über Nacht in den Kühlschrank (oder auch für etwas kürzere Zeit ins Gefrierfach). Am nächsten Morgen riecht die Wäsche deutlich frischer und kann ein weiteres Mal getragen werden. Eine dauerhafte Lösung oder gar ein Waschmaschinen-Ersatz, ist dies allerdings nicht. ;-)

Schwarze Wäsche neigt dazu,  nach mehreren Waschvorgängen ins Gräuliche zu gehen. Ein kräftiges Schwarz behält Ihr Kleidungsstück, wenn Sie das nächste Mal einfach ein paar Efeublätter mit in die Maschine legen. Wer kein Efeu bei der Hand hat, kann sich auch aus dem Drogeriemarkt schwarze Textilfarbe holen (z.B. Simplicol, um ungefähr 6 Euro) – auch dieses soll ausgeblichener Wäsche wieder ihre alte Frische geben. Mehr noch, viele empfinden die Farbe sogar als strahlender als je zuvor!
Gegen kratzende Pullover hilft eine simple Wäsche mit Haarshampoo. Waschen Sie das Oberteil einfach im Waschbecken mit  Shampoo und lauwarmem Wasser aus; geben Sie danach noch eine Haarkur auf den Pulli, 10 Minuten einwirken lassen , et voila!
Bestimmt kennt jeder den Moment des Entsetzens, wenn man – vorzugsweise Kleidungsstücke aus Wolle – aus der Waschmaschine nimmt… Und statt dem Lieblingsteil ein Gewand in Kindergröße in den Händen hält. Aber auch hier weiß Oma Rat, diesmal sogar zweifach: für die erste Variante benötigt man einen großen Karton und Stecknadeln. Nehmen Sie das Kleidungsstück und ziehen Sie es kräftig auseinander – dann befestigen Sie es mithilfe der Stecknadeln am Karton. Bringen Sie die Nadeln einfach am Rand des Pullovers/Shirts im Abstand von ungefähr 4cm an. So gedehnt lassen Sie das gute Stück nun trocknen. Eine andere Möglichkeit, ist es, Ihr Kleidungsstück in lauwarmem Wasser mit Öl und Weichspüler einzulegen. Lassen Sie es einfach ein paar Minuten einwirken, danach können Sie kräftig in die Länge und Breite ziehen; danach nochmal über Nacht ins Shampoo einlegen – und schon sollte der „Einwasch“-Fauxpas vergessen sein.
Wer damit zu kämpfen hat, dass sein Gewand oft muffig aus dem Kleiderschrank kommt, der sollte letzteren einmal mit Essig reinigen… Eine sanfte Methode um den abgestandenen Geruch aus dem Kasten – und in der Folge aus der Kleidung – zu bekommen.

Autor: Sophie Helen Kopf