Welcher Bikini für die Präsentation der Figur?

Bademode: Mit welcher Badekleidung Sie Ihr antrainiertes Sixpack besonders gut zur Geltung bringen

Nachdem in den letzten zwei Artikeln die Rede davon war, wie man der Bikini- und Badehosenfigur näher kommt, stellt sich diese Woche natürlich die Frage: was, wenn ich meine Wunschfigur erreicht habe? Wie bringe ich sie möglichst stilvoll und modebewusst zur Geltung?

Generell sei gesagt: die Mercedes Benz Fashion Week Swim, in Miami, wurden die Trends für dieses Jahr gesetzt. Bikinis und Badeanzüge passen sich den Prints und Farben der diesjährigen Saison an: zahlreiche Modelle mit Azteken Prints oder afrikanischen Motiven wurden über den Catwalk getragen. Auch Retro (beispielsweise große Punkte oder Neonfarben gemixt mit schwarzen Elementen) und ausgefallene Blumendrucke sind angesagt – kaum vorzustellen, dass man bei dieser Auswahl nicht das passende Muster für sich findet. Erlaubt ist hier prinzipiell was gefällt, Hauptsache es fällt auf.
Der Pastelltrend ist natürlich auch nicht spurlos an der Bademode vorbeigegangen, wer auf diese Töne setzt, sollte aber unifarben bleiben und auf Prints und Wirrwarr verzichten. Klarerweise sind Aquatöne hier besonders beliebt, sie suggerieren Sommer und sehen auf gebräunter Haut einfach fantastisch aus. Ich selbst habe meine zwei Lieblingsfarben bereits gefunden, zu den Aquatönen gesellt sich in meinem Schrank Nudefarbenes. Ich liebe es, mit letzterem meine gebräunte Haut zu betonen – dabei sollte man aber darauf achten, dass Bikini oder Badeanzug ein paar Nuancen heller (oder auch dunkler) sind als der eigene Sommerteint… Nur nicht zu ähnlich, sonst sieht man schnell nackt aus ;-).

Was den Schnitt angeht, sind Triangel-Bikinis, verspielte Schnürungen, Cut-Outs und durchsichtige Einsätze diese Saison angesagt – abwechslungsreich, auffällig und individuell muss es sein.
Wer gerne ein paar Pölsterchen wegmogeln möchte, kann diese leicht mit Schwarz als Grundfarbe kaschieren, auf große Muster achten, oder darauf, im Bauchbereich Raffungen bzw. Badeanzüge mit mehreren Lagen zu tragen. Ein tiefer Beinausschnitt ist besonders empfehlenswert bei breiten Hüften, da er optisch die Beine streckt. Wer seine Oberschenkel den neugierigen Blicken anderer Badegäste entziehen möchte, ist mit einem Tuch gut beraten – dies kann man sich beim Gang zur Strandbar lässig um die Taille binden. Bikinioberteile mit Rüschchen sind am besten für Frauen geeignet, die sich etwas Oberweite hinzuschummeln möchten – meist sind diese auch trägerlos und dadurch zusätzlich vorteilhaft bei kleineren Brüsten.
Wer auch mit seinen Accessoires voll im Trend liegen möchte, greift heuer zu großen Sonnenbrillen und sommerlichen Schlapphüten – und generell zu allem, was an die 70er erinnert.
Männer können übrigens zu denselben Mustern greifen, wie ihre bessere Hälfte. Am beliebtesten sind hier übrigens die klassischen Badeshorts, auch Trunks genannt, die bis zur Mitte des Oberschenkels gehen – sie stehen jeder Figur. Lange Surfershorts sollten nur große Männer tragen, da diese Länge staucht; und Schwimmtangas sind laut Umfragen (und auch meiner Meinung nach) generell so unansehnlich, dass sie von der Liebsten am besten konfisziert werden sollten ?