Hotter Than My Daughter

Derzeit in aller Munde ist der deutsch Modedesigner Guido Maria Kretschmer mit seiner Show "Hotter Than My Daughter"

Momentan in aller Munde ist der Name „Guido Maria Kretschmer“. 1965 in Münster geboren, ist der deutsche Modedesigner das zurzeit wohl meist gefilmte Gesicht der Fashionbranche. Er gilt als einer der erfolgreichsten europäischen Corporate-Fashion Designer und entwarf unter anderem bereits Unternehmensbekleidung für die deutsche Telekom, das Hotel Kempinski und TUI – dass er es einmal so weit schafft, hätte wohl niemand erwartet, als er in Ibiza auf einem Hippiemarkt von Udo Lindenberg entdeckt wurde.
Seit 2004 liegt der Schwerpunkt von „GMK“s Arbeit auf exklusiver Abend- und Tagesgarderobe. Der breiten Masse wurde Kretschmer aber erst richtig bekannt, als er Anfang 2012 begann, die Serien „Shoppingqueen“ (VOX) und „Promi Shoppingqueen“ (ebenfalls VOX) zu kommentieren. Fünf Frauen kämpfen jede Woche in einer anderen deutschsprachigen Großstadt um den Titel: sie erhalten jeweils 500 Euro und vier Stunden Zeit, um sich einem Motto entsprechend zu kleiden. Danach werden die Outfits von den Konkurrentinnen und Guido mit Punkten bewertet, und die Gewinnerin erhält 1000 Euro und den Titel „Shoppingqueen“. Obwohl dieses Format sehr beliebt und erfolgreich ist, stand bald fest, dass der eigentliche Star und Liebling der Herzen, nicht die Mode, sondern Guido Maria Kretschmer ist.

Seine neueste Fernsehproduktion nennt sich „Hotter Than My Daughter“ und läuft immer mittwochs um 21:15 auf RTL. Sie  widmet sich allen Familien, wo die Töchter mit einem „Mama, du bist so peinlich“ und gesenktem Kopf durch den Supermarkt schlendern. In dieser Sendung werden Mütter-Tochter Gespanne umgestyled, die kleidungstechnisch nicht wirklich dem optimalen Bild entsprechen. Die Mütter sind meist sehr flippig und extrem ausgefallen angezogen, von Lack über Leder, bis Hippie oder Vamp; die Töchter gehen hingegen großteils in Richtung „Mauerblümchen“ und sind sehr unscheinbar und unvorteilhaft gekleidet. Diese beiden Extreme versucht Guido einander anzunähern, und den Individuen entsprechende -  aber dennoch abend- und alltagstaugliche - Kleidung zu finden. Das erklärte Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen am Ende sowohl sich selbst, als auch der jeweils anderen z gefallen. Zum großen Umstyling gehören auch Frisur und Make-Up, sowie Tipps und Tricks vom Profi, wie man Gesicht und Figur alters- und typgerecht zur Geltung bringt. Wer selbst mit seinem Stil unzufrieden ist, oder sich Inspiration holen möchte, der soll sich diese Sendung einmal ansehen.
Aber mit dem Erfolg dieser Formate, kommt natürlich auch die Konkurrenz… Julian F.M. Stöckel hat mit „Pimp my parents“ und „Pimp my style“ nun ebenfalls zwei Shows on air, die sich mit dem Thema Mode befassen – und wird GMK damit vielleicht bald den Rang ablaufen. Wer das Rennen macht? Man darf gespannt sein ?